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Die History der Jänner Rallye

Das waren noch Zeiten, als bereits in der Dezember Ausgabe der Auto- Revue totale Information geboten wurde. Die komplette Streckenübersicht inklusive jeder einzelnen Sp-Beschreibung in Wort und Bild, Tips von Insidern wo Mann & Frau Rallyfan die Besten Zuschauerplätze findet. Vorinformationen über die Events rund um die Rallye u.v.a.m.

Wir haben die Dezember Ausgaben von 1982 bis 1986 der AUTO-REVUE duchstöbert und sind dabei auf einige interressante Details gestoßen.

Es war einmal...
Ein Auszug aus der Geschichte
der Jänner-Rallye
(mit freundlicher Genehmigung der Auto-Revue)



15 Jännerrallyes sind bisher im Mühlviertel über die Bühne gegangen, 2003 wird es die 16. in diesem Gebiet und die 21. Veranstaltung mit dem Titel Jänner-Rallye überhaupt sein. Vorher gab es die Veranstaltungen am Truppenübungsplatz Allentsteig und dazwischen einen Abstecher nach Ratten wo die Rallye insgesamt 2 mal gefahren wurde. Die erste "Jännerrallye" hies übrigens Casino-Rallye und wurde im Februar 1969 gefahren.

 

1979

Stig Blomquist

Mit Stig Blomquist dem 1984 regierenden Rallyeweltmeister kam damals schon eine Legende ins Mühlviertel. Wilfried Wiedner verborgte seinen Lancia Beta Monte Carlo, der Schwede trat gegen ein gutes Salär fest das Gaspedal und lieferte Franz Wittmann ein sehenswert spannendes Duell, ehe er in der Sp 22 in führender Position wegen eines Wurms in der Elektrik vorzeitig seinen Abschied feiern mußte. Trotzdem hatten die Rallyefans weiter Grund zum Jubeln, der Norweger Per Engseth mit Beifahrer Rudi Stohl zeigte mit einer Lada 1600, das man auch mit nur 120 PS unter der Haube Rallyegeschichte schreiben kann.

 

1980

Engseth / Stohl

Aufgebaut durch die tolle Leistung des Vorjahres stürzte sich das Lada Duo Engseth / Stohl voller Tatendrang und Hoffnung auf den Gesamtsieg der Rallye. Mit viel Gefühl bewegte Per Engseth das Rallyegefährt um die Ecken, veranlaßte die Zuschauer immer wieder zu Begeisterungsstürmen, konnte jedoch nicht verhindern das Wittmann und Haider ihn auf Rang drei verwiesen.

 

 

1981

Franz Wittmann
Haughland
Shekar Mehta, ein Afrikaner im Schnee: Zuerst die Rutschpartie mit dem Datsun,
dann die ersten Erlebnisse auf Skiern.

Das Kenyatisch Rally-Idol und der Held vieler Safari-Rallyes Shekar Mehta gab der Jänner-Rallye einen exotische Anstrich. Die erstmalige Bekanntschaft mit den Eis- und Schneefahrbahnen des Mühlviertels waren eine echte Herausforderung für den symphatischen Shekar, der mit seiner charmanten Gattin gekommen war. Mit einem Bamminger Datsun 260-Z belegte er auf Anhieb den 12. Rang.

Sieger der Jänner 1981 Franz Wittmann erstmals auf Audi Quattro vor Haughland / Skoda und Haider / Patterman auf Ascona 400.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1982

Franz Wittmann

Ein Rallye-Professor führte das ausländische Teilnehmerfeld an. Rauno Aaltonen, tragische Figur vieler Langstrecken-Rallyes und vieleicht jener Mann der nicht nur mit dem Gasfuß, sondern auch mit dem Köpfchen zu fahren versteht. Trotzdem klappte es diesmal nicht, der Gast aus Finnland mußte wegen eines Motorschadens an seinem Opel Ascona aufgeben. Shekar Mehta erreicht mit einem Datsun Violet den sechsten Gesamtrang,

Die Protagonisten der Jänner 1982 waren einmal mehr Franz Wittmann mit dem Audi Quattro, am heißen Sitz Dr. Kurt Nestinger. Die Plätze gingen an Ficher/Weinzierl Talbot Lotus und Kalnay/Hinterleitner auf Opel Ascona 400

 

 

1983

Peter Mattig
Per Eklund

Ein Graf kam sah und siegte - fast. Der Schwede Freddy Kottulinsky erhob sich gegen Kaiser Franz Wittmann. Mit einem Audi Quattro brachte er den Seriensieger etwas außer Atem, daß es nicht ganz klappte, dafür sorgte auf der SP 12 ein riesiger Betonpflock. Immerhin, der Graf fiel in führender Position aus, verlor zwar das Duell mit Wittmann, gewann aber durch seine forsche Fahrweise viele Fans.

Nicht so stark wie 1981, aber als Gesamtvierter gut placiert, der Norweger John Haugland, der zum zweiten Mal mit dem Skoda 130 RS an der Jänner-Rallye teilnahm. Der zweit tschechoslowakische Renner unter Ladislav Krecek wurde Neunter. Seine bisher stärkste Vorstellung bei einer Jänner-Rallye absolvierte der deutsche Peter Mattig, mit seinem Opel wurde er Dritter.

 

 

1984

Marc Surer
mit dem R5 Turbo

DIE SIEGERLISTE

1. Wittmann/Dr. Nestinger Audi Quattro
2. Wurz/Waldegaard Audi Quattro
3. Eklund/Whittock Audi 80 Quattro

 

 

 

 

 

 

 

 

1985

DIE SIEGERLISTE

1. Wiedner/Zehetner Audi Quattro
2. Grissmann/Pattermann Audi 80 Quattro
3. Zitta/Ressl Audi 80 Quattro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1986

Ernst Harrach

Bei Tag und bei Nacht,
bei Schnee und auf Eis
Ganz in blau driftete Ernst Harrach im Citroen Visa auf Platz drei; Gerhard Kalnay verlor das Skoda Duell gegen Urban nur knapp; Rudi Stohl wurde im Audi Quattro ohne linksbremsen Zweiter, Alois Pfeiffer auf Toyota Corolla als Lokalmatador auf Platz sieben; serienmäßiger geht's kaum....

DIE SIEGER
Fischer/Weinzierl Audi Quattro

 

 

 

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