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Klassik-Konzert für Pferde bei IQ Jänner-Rallye
Mozart, Beethoven & Co. sollen bei den Vierbeinern Stress abbauen
Die IQ Jänner Rallye (11. bis 13. Jänner 2007) beweist ihr Engagement für die Sorgen der Anrainer an den Rallye-Strecken. Im Speziellen betrifft dies einen Bauernhof in der Nähe von Lasberg, der sich auf Pferdehaltung spezialisiert hat. Derzeit befinden sich dort 27 Vierbeiner. Drei der Stuten sind trächtig. Das Problem liegt darin, dass die Fehlzündungen der Rallyefahrzeuge, die lautes Knallen erzeugen, für die Pferde vollkommen überraschend kommen und großen Stress erzeugen. Die Organisatoren der IQ Jänner-Rallye haben dies nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern versuchen das Problem zu lösen. Des Rätsels Lösung: Ein Klassik-Konzert für Pferde.
Normalerweise sorgt Helmut Scheiber mit seiner Firma VICOM Veranstaltungs¬technik für die Beschallung der Messehalle Freistadt und die technische Koordination bei der IQ Jänner-Rallye. Doch für das Stress-Problem der Pferde hatte er ein offenes Ohr. „Mein Partner Hubert Daxer hat selbst zwei Pferde und gilt in Obertrum als Pferdeflüsterer. Zusammen mit einer Salzburger Tierärztin haben wir uns eine Lösung überlegt, die wir hier zum Einsatz bringen“, erklärt Scheiber.
Konkret sieht es so aus, dass bereits am Vortag der Rallye die Pferde im Stall mit klassischer Musik von Mozart und Beethoven berieselt werden. Scheiber: „Damit sollen sich die Tiere an die Musik gewöhnen. Außerdem können wir feststellen, auf welche Musik sie am besten reagieren. Vielleicht probieren wir es sogar mit Pop-Classics, da die Bässe die Knallgeräusche besser simulieren und so der Überraschungs-Knalleffekt ausbleibt“. Das komplette Konzert gibt es dann am 12. Jänner ab 13.00 Uhr. Dann startet nämlich die 16,88 Kilometer Sonderprüfung 6 von Lasberg über St. Oswald nach Wartberg. Um 16.49 Uhr wird dieser Abschnitt als Sonderprüfung 9 nochmals befahren.
Das Musik-Projekt für Pferde ist jedoch kein Testballon, sondern konnte bereits erprobt werden. Scheiber: „Das Knall-Problem gibt es ja auch zu Sylvester. Da konnten wir Erfahrungen sammeln und haben mit Klassikmusik sehr gute Ergebnisse bei Tieren erzielt. Man könnte den Pferden ja auch Opiumkapseln verabreichen. Die beruhigen zwar, doch bei den drei trächtigen Stuten wäre dies problematisch.“






