News/Presse
Juho Hänninen bläst zur Aufholjagd
Nach sechs Sonderprüfungen gibt es beim Rallye-Europameisterschaftslauf in Freistadt noch immer eine österreichische Dreifach-Führung / Aber die Topstars aus dem Ausland haben sich an die Bedingungen gewöhnt und machen bei dahinschmelzendem Schnee mächtig Druck
Eine kleine Eingewöhnungsphase haben sich die Topstars der Jänner-Rallye 2012 gegönnt. Und wurden dabei gnadenlos überrannt von den österreichischen Startern, die ihre Kenntnisse bei dem bekannt schwierigen Saisonauftakt im Mühlviertel auf den ersten drei Sonderprüfungen ausgenutzt haben.
Nach sechs Wertungsprüfungen gibt es beim ersten Europameisterschaftslauf des Jahres zwar noch immer eine rotweißrote Dreifachführung, aber vor allem das Skoda-Werks-Duo Juho Hänninen und Jan Kopecky macht mächtig Druck. Der finnische SWRC-Weltmeister machte mit neuen, besseren Reifen und zwei SP-Bestzeiten viel an Boden gut, katapultierte sich von Platz 12 und 1:05 Minuten Rückstand auf Platz vier mit 33 Sekunden Differenz zum führenden Raimund Baumschlager. Den zweiten Platz hält Beppo Harrach vor Manfred Stohl, der mit Startnummer 72 ins Rennen gehen musste, weil sein Erdgas-Mitsubishi zu den von der FIA nicht homologierten Fahrzeugen für einen EM-Lauf gehört. Stohl wurden rund eineinhalb Minuten gutgeschrieben, die er durch den Abbruch der zweiten Sonderprüfung verloren hatte.
Hinter Hänninen liefern einander Jan Kopecky, der auf SP 6 einen Dreher fabrizierte, und sein tschechischer Landsmann Vaclav Pech ein packendes Duell im Zehntelsekunden-Bereich um die Plätze fünf und sechs.
Einen Bericht über die Klassen 11 bis 14, die im Rahmen der österreichischen Staatsmeisterschaft um Punkte kämpfen, gibt es am Ende des Tages.















